Antonio Citterio
Antonio Citterio wurde 1950 in Meda in Italien geboren. Sein Werdegang war durch den Vater begünstigt, der dort eine Möbelwerkstatt besaß. Früh kam Citterio in Berührung mit Möbeln und Design und bereits als Jugendlicher entwarf er seinen ersten Prototypen. Nach abgeschlossenem Architekturstudium eröffnete er 1972 in Lissone ein eigenes Büro.
Anfang der 80er Jahre begann Citterios Karriere in den Bereichen Einrichtungsdesign und Architektur. Der 1982 entworfene Showroom für B&B Italia in Mailand oder die Esprit-Filialen in Mailand, Amsterdam und Antwerpen (1985) sind Werke aus dieser Zeit.
1986 entwarf Antonio Citterio für B&B Italia das Sofa „Sity".
1990 entstand in Zusammenarbeit mit dem Designer Glen Oliver Löw die Bürostuhl-Serie der „Antonio Citterio Collection" für Vitra. Für Kartell entwarf er vier Jahre später den fahrbaren Container „Mobile" aus transluzentem Kunststoff, was damals eine extravagante Neuheit war.
Seit 1999 führt er das Büro "Antonio Citterio and Partners" in Mailand, dessen Schwerpunkt in multidisplinärer Arbeit in den Bereichen Architektur-, Industrie- und Grafikdesign liegt. Zu den Projekten der Fima gehören private Wohnbauten ebenso wie Büros, Einkaufszentren, Hotels und Showrooms. Flagship-Stores namhafter Hersteller wie das von Cerruti, Emanuel Ungaro oder Stefanel stammen von ihm.
Als Industriedesigner arbeitet Citterio außerdem für Firmen wie Flexform, AXOR Hansgrohe, Iittala und JCDecaux. Zahlreiche Leuchten entwirft er für Ansorg, Flos, Belux und Artemide.
Für seine Ideen wurde er mit so begehrten Preisen wie dem „Compasso d'Oro“ und dem „Hall of Fame Award“ des „Interior Design Magazines“ ausgezeichnet.
Seine Objekte, Einrichtungen und Architektur sind nicht extravagant. Sie haben keine spezielle Handschrift, sie sind irgendwie uneitel, so wie er selbst. Citterio hat von der Türklinke bis zur Leuchte, vom Sideboard bis zum Sofa, vom Bett bis zur Badserie alles entworfen. "Gute Gestaltung ist keine Frage von Luxus", sagt der Italiener.
Die Ausgangspunkte seines Schaffens sind der Raum und die Gesamtarchitektur. Ein Objekt bekommt seinen Charakter erst durch eine harmonische Kombination von Funktion, Nutzen und schöner Zeitlosigkeit. "Ich produziere kein Design zu Marketingzwecken. Ich entwerfe die Dinge für mich selbst. Wenn ich diesen Stuhl, jenen Schreibtisch, diese Pfeffermühle nicht selbst benutzen würde, sehe ich keinen Sinn darin, sie zu entwerfen", sagt Antonio Citterio.
Anfang der 80er Jahre begann Citterios Karriere in den Bereichen Einrichtungsdesign und Architektur. Der 1982 entworfene Showroom für B&B Italia in Mailand oder die Esprit-Filialen in Mailand, Amsterdam und Antwerpen (1985) sind Werke aus dieser Zeit.
1986 entwarf Antonio Citterio für B&B Italia das Sofa „Sity".
1990 entstand in Zusammenarbeit mit dem Designer Glen Oliver Löw die Bürostuhl-Serie der „Antonio Citterio Collection" für Vitra. Für Kartell entwarf er vier Jahre später den fahrbaren Container „Mobile" aus transluzentem Kunststoff, was damals eine extravagante Neuheit war.
Seit 1999 führt er das Büro "Antonio Citterio and Partners" in Mailand, dessen Schwerpunkt in multidisplinärer Arbeit in den Bereichen Architektur-, Industrie- und Grafikdesign liegt. Zu den Projekten der Fima gehören private Wohnbauten ebenso wie Büros, Einkaufszentren, Hotels und Showrooms. Flagship-Stores namhafter Hersteller wie das von Cerruti, Emanuel Ungaro oder Stefanel stammen von ihm.
Als Industriedesigner arbeitet Citterio außerdem für Firmen wie Flexform, AXOR Hansgrohe, Iittala und JCDecaux. Zahlreiche Leuchten entwirft er für Ansorg, Flos, Belux und Artemide.
Für seine Ideen wurde er mit so begehrten Preisen wie dem „Compasso d'Oro“ und dem „Hall of Fame Award“ des „Interior Design Magazines“ ausgezeichnet.
Seine Objekte, Einrichtungen und Architektur sind nicht extravagant. Sie haben keine spezielle Handschrift, sie sind irgendwie uneitel, so wie er selbst. Citterio hat von der Türklinke bis zur Leuchte, vom Sideboard bis zum Sofa, vom Bett bis zur Badserie alles entworfen. "Gute Gestaltung ist keine Frage von Luxus", sagt der Italiener.
Die Ausgangspunkte seines Schaffens sind der Raum und die Gesamtarchitektur. Ein Objekt bekommt seinen Charakter erst durch eine harmonische Kombination von Funktion, Nutzen und schöner Zeitlosigkeit. "Ich produziere kein Design zu Marketingzwecken. Ich entwerfe die Dinge für mich selbst. Wenn ich diesen Stuhl, jenen Schreibtisch, diese Pfeffermühle nicht selbst benutzen würde, sehe ich keinen Sinn darin, sie zu entwerfen", sagt Antonio Citterio.


















