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Glen Oliver Löw

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Glen Oliver Löw wurde 1959 in Leverkusen geboren. Nach seinem Diplom in Industriedesign an der Bergischen Universität in Wuppertal und dem Master of Design an der Domus Academy in Mailand wurde er 1987 Assistent von Antonio Citterio in Mailand. 1990 wurde Löw Partner im Studio "Antonio Citterio & Partners".

In Zusammenarbeit mit Antonio Citterio entwickelte er eine Vielzahl von Produkten für Unternehmen wie Ansorg, Flos, Hackman, Kartell, Maxdata, Vitra und Vitrashop, für die er auch zahlreiche Preise und Auszeichnungen bekam.
Das "Mobil"-System und der praktische "Battista"-Klapptisch von Kartell sind in der permanenten Sammlung des Museum of Modern Art, New York, ausgestellt. Der Containerwagen "Mobil" (1992 für Kartell) forcierte u.a. den weltweiten Trend zum transluzenten Kunststoff. Eine weitere bekannte Kreation ist der Bürostuhl "T-Chair" (1990 für Vitra).
Der gebürtige Rheinländer arbeitete für internationale Konzerne wie Hackman aus Finnland und Steelcase aus den USA, für deren Stuhlmodell "Think" er eine patentierte Sitz-Lehnen-Technik entwickelte. Weiterhin entwarf er das Filialkonzept der Commerzbank (1996) und die Inneneinrichtungen der Verkaufsfilialen für die Automobilmarke Smart.

Im Jahr 2000 wurde Löw Professor für Industriedesign an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und gründete dort ein eigenes Studio, das für Firmen wie Steelcase, Ansorg oder Thonet arbeitet.

Löw steht für dieselbe urbane, leicht unterkühlte neomoderne Richtung wie sein langjähriger Partner Citterio. Auch die Auseinandersetzung mit der deutschen Designtradition verängstigen ihn nicht: dies zeigt beispielsweise der Sessel S 60 (2001 für Thonet), eine aktuelle Variation zum Thema Freischwinger, die inzwischen durch die Reihen S 70, S 80 und S 90 fortgeschrieben wurde.