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Konstantin Grcic

Designer
Kollektion Traffic Magis
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„Möbel sind seltsame Dinge: Einerseits Ausdruck von Lebenswandel und Zeitgeist, andererseits haben sie sich eigentlich nicht verändert. Auch die Ägypter haben schon einen Stuhl gebaut, der eine Sitzfläche, eine Rückenlehne und vier Beine hatte.“

Nach seinem Abschluss arbeitete Grcic als Assistent von Jasper Morrison, bevor er 1991 sein Designbüro Konstantin Grcic Industrial Design in München gründete. In Folge entwarf er im Auftrag zahlreicher bekannter Hersteller Möbel, Leuchten und Accessoires. Seine Entwürfe fanden dabei starke Beachtung, da sie Materialien und Produktionstechniken auf neue Weise nutzten und mit überraschende Ergebnissen aufwarten konnten. Genannt seien als Beispiele etwa die offene Sitzstruktur Osorom aus Hirek-Kunststoff (2002) oder auch die Sitzschale des Stuhls Chair One (2002), die sich aus einer flachen Struktur dreidimensional zusammengesetzt. Grcic verwendete hierfür Aluminiumdruckguss, das zuvor meist für Möbelgestelle benutzt wurde. In Kooperation eines Südtiroler Möbelunternehmens mit der BASF entstand schließlich der aus Spritzguss gefertigte Stuhl Myto. Grcics populärster Entwurf ist jedoch die aus Polypropylen gefertigte Leuchte Mayday. In diesem Jahr feiern ClassiCon und Konstantin Grcic das 25jährige Jubiläum ihrer Zusammenarbeit mit einem neuen Entwurf: Das Ulisse Daybed wird im Rahmen des Salone del Mobile in Mailand präsentiert.

Neben Projekten im Auftrag für Unternehmen und Möbelverleger entwirft Grcic Objekte, die in Kleinserien gefertigt werden, wie etwa für die Pariser Galerie Kreo.

Grcic gilt heute als einer der einflussreichsten Designer der Gegenwart. Und das nicht nur aufgrund seiner Entwürfe, sondern auch wegen der Medien, die seine Arbeit kontinuierlich begleiten, und seiner Zusammenarbeit mit junge Designern weltweit. Nach Vorbild des italienischen Studio-Systems arbeitet er intensiv mit wechselnden Assistenten wie Nitzan Cohen, Stefan Diez oder Pauline Deltour zusammen.

Außerdem finden sich Grcics Entwürfe in den wichtigen Museen und Designsammlungen in aller Welt wieder, darunter in der Sammlung des Museum of Modern Art in New York oder im Design Museum London. 2000 wählte er auf Einladung des Goethe-Nationalmuseums in Weimar 64 Alltagsgegenstände aus dem Besitz von Johann Wolfgang Goethe aus, die er in einer Ausstellung in der Casa di Goethe in Rom mit neun eigenen Entwürfen konfrontierte.

Konstantin Grcic

Designer

Made in Bavaria... Und zwar der Künstler, nicht das Handwerk. Tatsächlich wurde der Industriedesigner Konstantin Grcic 1965 in München geboren, bevor er sich daran machte, mit seinen Entwürfen die weite Welt zu erobern. Zunächst absolvierte Grcic ab 1985 eine Ausbildung zum Möbelschreiner an der John Makepeace School for Craftsmen in Wood. Im Anschluss an seine Lehre studierte er ab am Royal College of Art in London Industriedesign.

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