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Homestory: Zu Besuch bei Immobilienmaklerin Hamide Sayar

28. November 2019 / Homestories
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Zeitlos und nachhaltig

„Wenn ich in das Zuhause eines Menschen sehe, erfahre ich viel über dessen Persönlichkeit“, findet Hamide Sayar, Immobilienmaklerin in München. Nun drehte sie den Spieß um und öffnete ihre eigene Haustüre – für uns! Mit ihrer Theorie hat sie Recht, finden wir: Der schlichte und zugleich elegante Stil mit zeitlosen und nachhaltigen Möbeln passt perfekt zu der sympathischen Münchnerin, die nicht nur ein Herz für Tiere hat, sondern sich auch für die Umwelt und Kinder in Not einsetzt.

 

Liebe Frau Sayar, danke für die Einladung! Wer wohnt denn hier?

Ich wohne hier mit meinen beiden Kindern, beide im Teenager-Alter. Außerdem haben wir einen kleinen Hund und einen Kater. Mein Mann wohnt berufsbedingt in der Schweiz. Das Haus hier in Gauting bei München haben wir noch nicht lange, vor rund einem Jahr sind wir hier eingezogen. Meine Tochter geht in der Nähe zur Schule, wir haben also eine praktische Lage. Und dieses Haus passt sehr gut zu unserem Einrichtungsstil. Unsere Freunde meinten, dass es von der Einrichtung her so wirke, als wohnten wir schon immer hier.

 

Wie würden Sie denn Ihren eigenen Stil beschreiben?

Ich liebe einen leichten, reduzierten Wohnstil und schlichte Eleganz. Hier würden also niemals pompöse, goldene Stühle stehen. Ich mag außerdem die Kombination aus Holz, modernen Klassikern und meinen Erbstücken, die mir am Herzen liegen. Eine gute Freundin von mir ist Innenarchitektin und hat ein besonderes Händchen für den Mix von unterschiedlichen Objekten. Zum Beispiel hat sie den Panton Chair von Vitra unter ein altes Bild gestellt, das ich geerbt habe. Dieser Mix aus modern und alt gefällt mir sehr! Mir ist grundsätzlich wichtig, dass meine Möbel lange halten. Und am liebsten würde ich diese Schmuckstücke auch gerne an meine Kinder weitergeben, wenn es mal soweit ist.

Wo halten Sie sich im Haus am liebsten auf?

Ich fühle mich hier im ganzen Haus sehr wohl, dieser Stil passt 100 Prozent zu mir. Ich würde nie etwas kaufen, was nicht zu mir passt. Aber wenn ich mich entscheiden müsste… Auf der Le Corbusier Liege von Cassina lese ich gerne mal ein Buch. Und ich sitze gerne hier am Esstisch mit Freunden. Sind die Stühle nicht toll? Das Gute ist: Die sind nicht nur schön und bequem, sondern auch nachhaltig hergestellt – von der dänischen Marke Mater. Wir haben jede Menge Möbel und Leuchten von Mater in unserem Haus.

 

Wieso mögen Sie diese Marke denn besonders?

Ich lege nicht nur im Alltag Wert auf Nachhaltigkeit, sondern auch bei der Möbelwahl. Ich finde Mater ist besonders. Denn die Marke recycelt nicht nur Materialien wie z.B. alte Fischernetze – die aus dem Meer gesammelt werden – sondern auch Aluminium aus alten Auto- und Fahrardteilen die geschmolzen und neu gegossen werden. Und für die Bowl Tables, die ich in verschiedenen Größen habe, wurde nachhaltiges Mangoholz verwendet. Dieses Holz ist ein Abfallprodukt in der Mangoproduktion. Wenn der Baum aufhört ausreichend Früchte zu tragen, wird er gefällt. Zuvor wurde das Holz einfach verbrannt. Mater verwendet das Mangoholz und verarbeitet es zu diesen schönen Tischen. Früher hatten nachhaltige Möbel oft ein Wollsocken-Image. Das sehe ich hier gar nicht. Für mich sind die Möbel von Mater formvollendete Designklassiker. Und das gibt einem doch ein doppelt gutes Gefühl: Wenn die Möbel nicht nur nachhaltig hergestellt wurden, sondern auch noch toll aussehen!

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Wieso passt die Marke Mater denn besonders gut zu Ihnen?

Ich kann mich mit der Ethik der Marke sehr gut identifizieren. Wie gesagt, einerseits die nachhaltige Herstellung, aber auch der zeitlose Look, der dazu animieren soll, ein Produkt lange zu behalten. Das Design stammt teilweise aus den 60er Jahren und wurde mit recycelter Herstellungsmethode kombiniert. Ich habe nicht nur die Bowl-Tables von Mater, sondern auch die Tischleuchten, die Barhocker, die Wandspiegel, die Outdoor-Kollektion sowie die Stühle hier am Esstisch und den Kleiderständer im Eingang. Ich liebe das reduzierte und hochwertige Design. Ich weiß, dass ich diese Stücke auch noch in zwanzig Jahren hier stehen werden.

 

Wie wichtig ist Ihnen Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Alltag?

Mir ist das sehr wichtig und meine Kinder gehören ja zur Greta-Generation! Da muss ich mir manchmal von meiner Tochter anhören, was ich beim Mülltrennen noch besser machen kann. Die achtet da penibel drauf. Fridays for future findet also auch hier in unserem Haus statt. (lacht) Die sind absolut sensibilisiert für das Thema Umweltschutz, was ich bemerkenswert finde. Mir ist das auch sehr wichtig. Wir kaufen gerne im Unverpackt-Laden und versuchen Plastik zu reduzieren, wo wir nur können. Wenn wir einen Beitrag im Alltag leisten können, machen wir das, da achte ich sehr drauf. Uns geht es hier sehr gut und das weiß ich zu schätzen. Viele Menschen in unserer Welt haben leider nicht dieses Glück, deshalb engagiere ich mich für Kinder in Not und bin Mitglied bei Wee Charity.

 

Das klingt toll! Wenn Ihnen Umweltschutz wichtig ist, dann achten Sie sicher auch auf Ihre Ernährung. Was ist Ihnen beim Essen wichtig?

Ich kaufe, wenn möglich, alles in BIO Qualität. Außerdem bin ich überzeugte Vegetarierin. Meinen „Aha-Moment“ hatte ich bereits früh, da war ich noch ein Kind. Meine Eltern kamen vor viele Jahren aus der Türkei nach Deutschland. Da gibt es das Opferfest und mein Vater kaufte ein paar Tage vorher einen Ziegenbock. Ich habe mich gefreut und mich liebevoll um ihn gekümmert. Am nächsten Tag war der Ziegenbock nicht mehr da, sondern auf unseren Tellern. Das war ziemlich hart für mich damals und seitdem assoziiere ich mit jedem Stück Fleisch ein lebendes Tier. Ich akzeptiere es, wenn Menschen Fleisch essen wollen, aber ich habe für mich entschlossen, dass kein Tier für mich sterben soll.

 

Liebe Frau Sayar, danke für Ihre Zeit und dass Sie uns zu sich nach Hause eingeladen haben!

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