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Ingo Maurer

Designer

„Erfolgreich sind wir, wenn wir ein Gefühl in den Menschen auslösen.“

Ingo Maurer

Designer

Der Industriedesigner Ingo Maurer (*1932) wird in Design-Kreisen auch als Licht-Poet bezeichnet und war als Einzelkämpfer nicht weniger als die etablierten Lichtfirmen Italiens, prägend für Lichtkonzepte und Leuchten. Maurer verband als erster Designer Halogenlicht mit flexiblen Drahtsystemen. Besonders beliebt sind die Herz-, Engel- und Papierleuchten des Designers.

Maurer absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Typografen in Deutschland und in der Schweiz und studierte anschließend Gebrauchsgrafik in München (1954-1958). Im Anschluss sammelte Maurer Erfahrungen als freier Designer in New York und San Francisco (1960-1963). Dort lernte der Designer die Pop-Art kennen, die ihn in seinen weiteren Arbeiten beeinflusste.


Nach seinem Aufenthalt in Amerika gründete er 1966 die Produktionsfirma Design M in München. Der Fokus seiner Arbeiten lag auf der Entwicklung von Lichtkonzepten und der Konstruktion von Leuchten. Seit 1973 läuft das Unternehmen unter dem Namen Ingo Maurer GmbH. Bereits Maurers erste Leuchte, die XXXL-Glühbirne Bulb, wurde im Museum of Modern Art in New York ausgestellt. In der Glühbirne Bulb sind deutlich Einflüsse der Pop Art zu erkennen. Sie besteht aus verchromtem Metall und mundgeblasenem Glas. 1980 folgte die Hänge- oder Stehleuchte Bulb Bulb, bei der allerdings spritzgussgeformter Kunststoff zum Einsatz kommt.

Die Werke des Designers wurden bereits zahlreich ausgezeichnet, unter anderem mit dem Collab’s Design Excellence Award des Philadelphia Museum of Art oder den Georg Jensen Prize in Kopenhagen. Für sein Lebenswerk erhielt er 2010 den Design-Preis der Bundesrepublik Deutschland. Einige Maurer-Leuchten sind Teil der Kollektionen verschiedener Museen. In der Sammlung des Museum of Modern Art in New York befinden sich die Bulb (1969), Gulp (1969) und Light Structure (1970 als Co-Designer), Little Black Nothing und YaYaHo (1988), Los Minimalos Dos, Wo bist Du, Edison...?, Lucellino Wall und Zettel'z (1999) und Porca Miseria! (2003).