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Designhotel: The Audo in Kopenhagen

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Unser Hoteltipp für Kopenhagen-Trips

Wo Menu draufsteht, sind mehrere Gänge inbegriffen: Im Falle des Kopenhageners Hotel „The Audo“ bedeutet das eine Verköstigung auf ganzer Linie und aller Sinne – Mitte 2019 eröffnete „The Audo“, eingerichtet von der dänischen Marke Menu. Ein ganzheitliches Ensemble aus Headoffice, Concept Store, Co-Working-Space, Gastronomie sowie Luxus-Unterkunft mitten in der dänischen Metropole, das seitdem all seine Gäste begeistert. Wir verraten Ihnen, warum Sie hier unbedingt vorbeischauen sollten.

The Audo – wie es dazu kam

Hinter dem Projekt steckt Bjärne Hansen, der Gründer der dänischen Interior-Design-Brand Menu, der zu einem früheren Zeitpunkt auf der Suche nach einer neuen Bleibe für sein Unternehmen war. Gleichzeitig träumte er von einem Retail Space und einem gastronomischen Anlaufpunkt. Am besten alles kombiniert mit einem Hotel, um seine Interior-Design-Kollektion in einem lebendigen Umfeld präsentieren zu können. Warum also nicht alles verbinden? Mitstreiter fand Hansen in Jonas Bjerre-Poulsen, Mitbegründer des renommierten Architekturbüros Norm Architekten, und dessen Partner Peter Eland, mit denen Menu bereits an der charismatischen Einrichtung des Kopenhagener Restaurants Höst gearbeitete hatte. Außerdem mit an Bord: Nathan Williams vom Kinfolk Magazin. Ein Zusammenschluss lauter Kreativer – mit einer gemeinsamen Vision – die anschließend im Hafenviertel von Kopenhagen Gestalt annahm.

Gemeinsam verwandelte die Gründungs-Crew hier eines der ältesten Gebäude der Gegend, ein neobarockes Handelshaus von 1918 an der Århusgade, in das heutige Herz des aufstrebenden Design-Distrikts. In eben diesem ehemaligen Lagerhaus befindet sich nun der Treffpunkt, an dem die internationale Kunst- und Designgemeinschaft zusammenkommen kann: um zusammen zu arbeiten, gemeinsam zu experimentieren, ihre Inspiration in eine einzigartige Geschichte einfließen zu lassen und diese mit der Welt zu teilen.

„Das Audo ist ein einzigartiger Ort, um Elemente unserer gebauten Umwelt als Ganzes zu erleben. Es vereint das Leben zu Hause und die Arbeit, das Design, das Geschäft und die Kommunikation in einem innovativen, lebendigen und ständig erneuerten Raum. Hier treten Ideen der weltweit führenden Designmarken in den Dialog", sagt Bjärne Hansen.

Dieser Gedanke und damit das Credo erklärt übrigens auch den Namen „The Audo“: „Ab Uno Disce Omnes“ bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt „von einem lernen alle“. Und von so etwas Großartigem lassen sich tatsächlich alle sehr gerne inspirieren.

 

The Audo – ein modernes architektonisches Schmuckstück

Aber kommen wir doch zur Gestaltung dieses kreativen Hotspots: Im Erdgeschoss im Innern des Gebäudes wurden die meisten Innenwände entfernt, sodass die Norm-Architekten ein luftig hohes Entree schaffen konnten, das gleichzeitig Lobby, Café-Restaurant und Meeting-Point in einem ist und von einem grandiosen Thekenmonolith aus Marmor beherrscht wird. Eine imposante Treppe führt in die erste Etage und rechterhand in den erhöht gelegenen Menu- und by Lassen-Concept-Store. Die erste Etage selbst ist dem Headoffice und den einladenden Co-Working-Spaces vorbehalten. Auch hier wurden zahlreiche Wände entfernt – stattdessen steht viel Glas für die oft zitierte Transparenz der Firmenphilosophie und ermöglicht außerdem eine großzügige Atmosphäre:

„Wir wollten einen neuen Ansatz schaffen, der sich durch Transparenz, Offenheit, das Teilen von Wissen und eine enge Zusammenarbeit der Partner auszeichnet", erklärt Bjärne Hansen.

Im intimen Kontrast zur ersten Etage präsentieren sich die zehn in warmen Erdtönen gehaltenen Gästesuiten im Obergeschoss, in denen alle Menu-Möbel,-Leuchten und -Heimaccessoires unmittelbar erlebt und genutzt werden können. Warme Terrakotta- und Brauntöne, rustikale Holzbalken, opulente Betten, natürliche Materialien wie Holz, Leder und Bouclé-Wolle sowie luxuriöse Marmorbäder – das „Audo“ präsentiert sich als sinnlich erlebbarer und exklusiver Rückzugsort.

 

Teamwork makes the dream work

Nun wäre es ein Leichtes für Hansen und Menu, diese wundervollen Räumlichkeiten als Plattform für ein Solostück zu nutzen. Aber nein, auch die Partner werden bestmöglich präsentiert – nicht selten dienen die Räume sogar als Kulisse für Produktaufnahmen: Alle Holzböden stammen beispielsweise von der dänischen Firma Dinesen, die Betten vom schwedischen Familienunternehmen Dux, die sanitären Anlagen von Geberit und Hans Grohe.

Dass alle Partner in dieser Art vom Showroom-Charakter der Zimmer profitieren, indem sie hier ihre neuesten Produkte präsentieren können, ist genau der gewünschte Synergieeffekt, den Hansen dabei im Kopf hatte. Seine Creative-Collaboration-Idee bleibt damit kein leeres Versprechen: The Audo beherbergt eine Bibliothek mit Materialproben und Musterbüchern aller Designpartner, die ganz nebenbei als wirksame Werbung fungieren. Absolut vorbildlich, wie wir finden!

 

Klingt interessant? Lassen Sie sich von den verschiedenen Räumlichkeiten inspirieren und dann nichts wie los nach Kopenhagen: https://theaudo.com/pages/book-your-stay 

Wir wünschen viel Freude!