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Von puristisch-clean bis bunt: Der Trend Terrazzo

22. April 2021 / Trends & Looks
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Terrazzo: Der Stracciatella-Look 

Nein, die Rede ist nicht von Eis, sondern von DEM Trendmaterial der Saison: Terrazzo. Das gesprenkelte Steinmuster, das optisch an eine unserer Lieblingssüßspeisen erinnert, erobert gerade nicht nur den Outdoor-Bereich, sondern auch die Innenräume. Wir haben uns den Trend einmal genauer angeschaut und verraten hier, was es damit auf sich hat, wie man ihn am besten integriert, kombiniert und pflegt sowie natürlich unsere Terrazzo-Favoriten unter den Produkten.

Terrazzo, ein traditioneller Bodenbelag

Als Terrazzo bezeichnet man traditionell einen Nassestrich-Boden, dem zu optischen Zwecken Naturstein-Bruchstücke beigemischt werden. Je nach Budget und persönlichem Geschmack kommen dabei überwiegend Marmor, Kalkstein oder Dolomit zum Einsatz, gerne auch mit integrierten Mosaikmustern oder Intarsien. Tatsächlich ist die Verwendung von Terrazzo schon so alt, dass zum Beispiel die Geschichte von Terrazzoböden bis in die Antike zurückreicht.

Auch Möbelunternehmen wie Hay, Normann Copenhagen oder Fermob haben das beliebte Steinmuster mittlerweile für sich entdeckt und damit einen regelrechten Hype ausgelöst. Kein Wunder: Durch die unterschiedlichen Sprenkelvarianten lässt sich das Muster farblich in jede Richtung anpassen, außerdem wirkt es dank der kühlen Steinoptik edel und sophisticated.

 

Terrazzo stylen

Puristisch-clean oder verspielt-bunt – Terrazzo ist total vielseitig und wandelbar, was sein Styling angeht. Trotz des vermeintlich kühlen Steins kann es Wärme und Gemütlichkeit vermitteln:

  • Innen kann es als Akzent eingesetzt werden, zum Beispiel mit Geschirr, Übertöpfen, Tabletts oder (Tisch-)Lampensockel. Wer es großflächiger mag, setzt etwa neben einem gegossenen Terrazzoboden auf Tischplatten, Küchentheken oder Anrichten mit Oberflächen aus dem hübschen Stein.
  • Wir empfehlen bei Verwendung dieses Materials auf gradlinige, schlichte Möbel zu setzen, die den Charakter des Steins betonen und besonders elegant wirken. Dann fügt sich Terrazzo auch wunderbar vor der Blumentapete und nicht nur in Bad und Küche ein.
  • Außen kommt der trendige Stein als Tisch oder Standfuß zwischen üppigen Grünpflanzen besonders gut zur Geltung. 
  • Extratipp: Kühler Stein und warmes Holz (z.B. Akazie, Buche, Esche oder Kiefer) gehen besonders harmonisch zusammen!

Terrazzo richtig pflegen

Terrazzo ist ein kräftiges, langlebiges und quasi unkaputtbares Material, das sich damit besonders für den Outdoor-Bereich eignet. Durch seine Robustheit eignet es sich außerdem hervorragend für Möbel, die viel tragen und „entgegenhalten“ müssen, wie zum Beispiel Tischplatten, Sockel von Tischen und Lampen oder Küchenablagen inklusive Schneidebrettern. Kratzer und Macken verzeiht es großzügig.

Grundsätzlich lässt sich das Trendmaterial der Saison gut kehren, saugen und nass wischen – solange Sie nicht vergessen, dass es sich um ein Naturprodukt handelt.

Verwenden Sie deswegen zur feuchten Reinigung neben einem normalen Wischmobb oder anderen üblichen Reinigungsgeräte ausschließlich:

  • alkalische Seifen
  • Polymerwischpflegen
  • umweltfreundliche Produkte

 

Verzichten sollten Sie dagegen auf Wachse, Acylat, Silikone, säurehaltige Reiniger, Reiniger mit pH-Wert größer 9 und kleiner 7 sowie Scheuermilch oder Scheuerpads, da sie das Material angreifen und es spröde, klebrig oder matt werden lassen.

Wichtig: Achten Sie bitte auch darauf, dass gerade ein Terrazzoboden direkt nach dem Wischen extrem glatt sein kann. Am besten bohnern Sie besonders feuchte Stellen mit einem Microfasertuch nach.

 

Terrazzo – ein Naturmaterial für alle Fälle

Unsere Recherche hat uns überzeugt: Der Naturstein ist alles andere als kalt und ungemütlich, sondern ganz schön gefällig und einladend. Wenn Sie mit den vielfältigen Möglichkeiten seiner Farbvariationen spielen (zum Beispiel rosafarbener Terrazzoboden mit grünen Sprenkeln) lässt sich jeder gewünschte Look erzeugen.

Unser Tipp: Bevor Sie sich einen ganzen Boden gießen lassen, überschlafen Sie die Auswahl der Farbe lieber noch zweimal. Ein solcher Boden ist in den meisten Fällen eine Entscheidung für mehrere Jahre, seien Sie sich also sicher, dass Sie sich nicht von Farbtrends leiten lassen, sondern auf Töne setzen, die Ihnen auch in fünf Jahren noch gefallen werden.