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Trend: Möbel mit organische Formen

7. Februar 2020 / Trends & Looks
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Natürlich gewachsen

Dass es in der Mode und im Interior-Bereich immer wieder Trendwenden und damit neue Richtungen gibt, ist nichts Neues. Deswegen sind wir auch wenig erstaunt über die aktuelle starke Präsenz von Möbeln mit organischen Formen, die alles Gradlinige, Strenge ablösen und sich mit dynamischen Rundungen und kraftvollen Wölbungen von ihren schönsten Seiten zeigen. Aber von Anfang an...

 

Organisches Design

Als organisches Design werden Entwürfe bezeichnet, die sich an den organischen Formen der Natur orientieren und damit im Gegensatz zu geometrischen, sachlichen Stilrichtungen stehen, wie sie zum Beispiel durch den Funktionalismus repräsentiert werden.

 

Dieser Wechsel in der modernen Produktgestaltung findet sich in regelmäßigen Abständen immer wieder. Denken Sie etwa an den 1946 vorgestellten Vespa-Motorroller von Piaggio mit seiner stromlinienförmig gewölbten Karosserie – völlig unerwartet und anders zu dieser Zeit. Auch Charles Eames’ berühmter, aus Fiberglas gefertigter Armlehnstuhl „Dax“ von1949 weist organische Stilmerkmale auf. In den 70er-Jahren erfuhr das organische Design eine Renaissance in zahlreichen Kunststoffmöbeln, und auch die Accessoires zogen nach. Rosenthal zum Beispiel produzierte mit dem Geschirr „A la Carte“ des Designerteams Cairn Young und Robin Platt sechs organisch geformte Porzellansets (Origami, Nimbus, Poncho, Scoop, Tatami und Papyrus), die sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen.

Design-Pioniere

Als herausragende Vertreter des organischen Designs gelten Gaudí, Ron Arad, Luigi Colani, Massimo Iosa-Ghini, Ross Lovegrove und natürlich Philippe Starck. Aber auch viele andere bekannte und neue Designer haben das harmonische Potenzial von Möbeln mit organischen Formen längst erkannt und umgesetzt: Ob Vitra, Mater, Normann Copenhagen, Zanotta, Softline, VerPan oder Gubi (um nur einige zu nennen) – dieser Trend ist in dieser Saison so vertreten wie nie zu vor und eignet sich wirklich für alle Lebensräume.

Gut zu wissen

Die Optik allein ist selbst im Interior-Bereich nicht entscheidend – wie immer geht es auch um die inneren Werte. Psychologen nämlich haben herausgefunden und bestätigt, dass organische Formen beruhigender und heimeliger wirken als strenge und geradlinige Formen, die zwar eine optische Ordnung herstellen, aber nicht automatisch Gemütlichkeit erzeugen. Um so mehr ein Grund, ein Blick auf die neue Generation der Möbel mit organischen Formen zu werfen!

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