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Interior-Trend 2021: Helles Holz

16. Dezember 2020 / Trends & Looks
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Helles Holz wie Ahorn, Esche & Kiefer

Endlich wieder da: Helles Holz feiert im kommenden Jahr sein großes Comeback. Wir zeigen die unterschiedlichen Varianten der Hölzer, schöne Produkte, die inspirieren – und verraten Ihnen unsere Tipps zum Kombinieren und zur Pflege.

 

Helles Holz: Das ist neu

Helle Hölzer wie Ahorn, Buche, Erle, Esche oder Kiefer kommen insbesondere beim skandinavischen Wohnstil zum Einsatz und haben eine wunderbar natürliche Ausstrahlung. Neu in der kommenden Saison: Holztöne, die so hell sind, dass sie fast weiß wirken beziehungsweise ein silbrig-weißes Finish mit sich bringen, was den Look noch klarer und gradliniger wirken lässt. Und das egal, welche Stilrichtung Sie wählen, denn die gute Nachricht ist folgende:

Wer helles Holz als Leitthema in einem Raum wählt, kann bei Möbeln auch verschiedene Stilrichtungen und Holzarten miteinander kombinieren, ohne dass es wie wild zusammengewürfelt erscheint – das helle Material ordnet optisch und sorgt durch seine Leichtigkeit für Struktur und klare Optik.

 

So setzen Sie helles Holz in Szene

Und wieder einmal bewährt sich das Motto „Viel hilft viel“. Was in diesem Fall bedeutet: Helle Hölzer lassen sich perfekt untereinander kombinieren und auch großflächig einsetzen. Am besten kommen ihre Oberflächen dabei zur Geltung, wenn sie naturbelassen, sprich: nicht lackiert sind. So bleibt das natürliche Material unter sich und wirkt trotz möglicherweise unterschiedlicher Herkunft homogen und harmonisch. Wählen Sie sichtbare Maserungen, das macht den Look noch lebendiger.

 

Helles Holz zu hellen Farben

Besonders schön wirken helle Hölzer übrigens in Kombination mit Pastellfarben wie Eisblau, einem ganz hellen Mint oder einem Grau, das fast Weiß ist – oder eben gleich zu reinem Weiß. Mit so viel Licht und Helligkeit in Ihrer direkten Umgebung können auch die dunklen Wintertage der Stimmung nichts anhaben. Der vermeintlichen Kühle, die hier entstehen kann, wirken Sie mit gemütlichen Textilien wie flauschigen Teppichen, Lammfellen und Kissen mit ausgeprägter Struktur und Haptik entgegen.

Ahorn, Kiefer & Co: die neuen Produkte

In puncto Vielfalt werden wir im nächsten Jahr regelrecht verwöhnt von den Designern. Ein paar Beispiele gefällig? Werfen Sie doch einmal einen Blick auf die „Wood“ Tischleuchte aus Kiefernholz von muuto, auf den „Sana“ Stuhl von Zanat aus Ahorn oder das Kaede Tablett von schönbuch, ebenfalls aus Ahorn. Auch die „Arba“ Stehleuchte aus Ahorn von Belux zeigt nachdrücklich, wie schön helles Holz gestaltet und in jedem Zuhause eingefügt werden kann.

 

Helles Holz richtig pflegen und reinigen

Sie denken jetzt vielleicht: Je heller, desto empfindlicher? Was auf vieles in unseren vier Wänden (Textilien, Wandfarbe, Küchenfronten...) zutrifft, gilt nicht für Holz. Entscheidend ist vielmehr seine Oberfläche: Helles Holz wird – so nicht gänzlich naturbelassen – üblicherweise mit einer klaren Lackschicht versehen beziehungsweise geölt, gelaugt oder gewachst. Und hier entstehen die Unterschiede bei der Reinigung und Pflege:

 

  • Lackierte Oberflächen sind pflegeleicht, aber kratzerempfindlich: deswegen bitte nur sanft mit einem feuchten Tuch reinigen. Verwenden Sie Baumwolltücher anstatt Mikrofaser!
  • Wasser auf Holz am besten sofort entfernen, bevor Flecken entstehen können.
  • Heiße Gegenstände nicht direkt auf dem Holz, sondern immer auf einem Untersetzer abstellen.
  • Widerstandsfähige Lackierungen (wiederholt aufgetragen und geschliffen) werden am besten mit einem Essig-und-Öl-Mix betupft und erst danach poliert. Das Verhältnis sollte dabei 1:1 sein. Verwenden Sie für dunkle Holzmöbel Balsamico-Essig, für helle Apfelessig.
  • Bereits versiegelte Hölzer sollten nicht mit anderen Mitteln gepflegt werden (also etwa geöltes Holz nicht nachträglich mit Wachs behandeln).
  • Größere Kratzer lassen Sie am besten professionell von einem Schreiner aufarbeiten.

 

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit diesem neuen Trend!