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Einen Garten im Landhausstil anlegen

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Romantisch-blumige Idylle

Auch wenn er es vielleicht nicht ist – Ein Landhausgarten sollte möglichst unberührt wirken. Dann lässt er sie von einem Märchenland träumen, in dem immer Sommer ist. Ein Märchenland voller Geheimnisse, bunter Blumen, summender Bienen und natürlicher Düfte. Ein Garten im Landhausstil lädt zum Entspannen ein – das wusste schon Goethe, dessen Malvengarten in Weimar allseits berühmt ist. Lesen Sie hier, wie Sie sich ländliche Idylle zu Hause anlegen können.

 

Das sind die „Key-Pieces“

  • Grundstruktur: geometrisch angelegt, aber mit natürlichem Pflanzenwuchs
  • Pflanzen: Strauch- und Kletterrosen, Buchsbäume, Wildblumen aller Art und ein Hausbaum
  • Deko: Naturteiche, Wasserspiele, Statuen, Metallgießkannen, gusseiserne Sitzbänke
  • Wege: strukturgebend, gerne mit Kies oder eingewachsenem Naturstein
  • Beeteinfassungen: ebenfalls strukturgebend, idealerweise aus Naturstein, Klinger, Ziegelsteinen oder Flechtwerk

 

Wilder Architekturgarten: Zur Struktur des Gartenstils

Ein Landhausgarten ist üppig bepflanzt (dazu später mehr). Hecken dienen oft als Begrenzung und Sichtschutz. Sie strukturieren die Fläche aber auch. Wege aus Natursteinplatten oder Klinkern bzw. Ziegeln wirken besonders authentisch, wenn etwas Moos und Blümchen in den Ritzen wachsen. Die Struktur Ihres Landhausgartens darf ruhig symmetrisch sein. Allerdings sollten die einzelnen Bereiche nicht zu streng voneinander getrennt sein. Je weiter Sie sich vom Haus entfernen, desto unberührter und wilder darf es aussehen. So erzielen Sie eine willkommene Balance aus Struktur und Unberührtheit.

 

Landhausgarten gestalten: ein Potpourri aus Pflanzen

Es gibt charakteristische Pflanzen, die bei diesem Gartenstil einfach nicht fehlen sollten:

  • Rosen über Rosen: Lassen Sie diese in Ihrer Lieblingsfarbe im Garten erblühen! Moderne Sorten sind robust, unempfindlich und übrigens gar nicht so schwer zu pflegen, wie Sie vielleicht vermuten. Wie wäre es mit einem Blütenbogen am Eingang des romantischen Landhausgartens, an dem sich rosafarbene Kletterrosen entlanghangeln? Und auch in Beeten dürfen gerne Rosenstämmchen wachsen. Passende Pflanzpartner sind beispielsweise Katzenminze und Steppen-Salbei.
  • Ein Hausbaum: Ein alter, knorriger Obstbaum, der schon seit Generationen Wind und Wetter trotzt – das macht einen Garten im romantischen Landhausstil perfekt. Was gibt es Schöneres, als auf Gartenbänken aus Metall unter dem Baum zu sitzen, den Vögeln zuzuhören und den Abend mit einem guten Buch ausklingen zu lassen? Und wenn in Ihrem Garten noch kein Baum steht, wird es Zeit, einen zu pflanzen. Das kann zum Beispiel ein Apfelbaum sein. Wählen Sie am besten eine Sorte mit roten Äpfeln und herrlich-süßem Geschmack – Das passt super zum Landhauscharakter des Gartens. Stauden und Sträucher können Sie mit ein bisschen Fantasie beliebig miteinander kombinieren.
  • In einem klassischen Landhausgarten wachsen außerdem Buchsbäume. Aber auch Japanische Stechpalmen, Immergrüne Heckenkirschen oder Eiben (Achtung: giftig!) sind wunderschöne Alternativen. Auf dem Rasen dürfen Wildblumen wachsen. Gestalten Sie in Ihrem Bauerngarten außerdem eine „wilde Ecke“, in der alles sprießt. Versuchen Sie sich an einem guten Mix aus unberührt und gepflegt. Wer sich regelmäßig um seinen Landhausgarten kümmert, findet schnell das richtige Maß. Schließlich ist das auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.

 

Tipp: Setzen Sie Frühblüher, Sommerpflanzen und immergrüne Gräser ein. So haben Sie zu jeder Jahreszeit etwas zu gucken.

Einrichten und dekorieren: Ideen für Ihren Landhausgarten

Neben Pflanzen benötigt ein Landhausgarten natürlich auch Sitzgelegenheiten. Ob auf einer Terrasse oder mitten im Grünen, bleibt Ihnen überlassen. Romantisch-verspielt wirken Gartenmöbel aus Metall. Sie können zum Beispiel gusseiserne Klappstühle um einen runden Tisch mit geschwungenen Beinen arrangieren. Aber auch Varianten aus Holz passen gut zum natürlichen Stil eines Landhausgartens. Dazu einige Pflanzkübel aus Terrakotta oder Holz und ein großer Sonnenschirm.

Richten Sie sich Ihre Sitzecke möglichst gemütlich ein. Schließlich ist ein Cottage-Garten so schön – da wäre es doch beinahe unverzeihlich, würden Sie nicht so oft wie möglich draußen sitzen. Dort legen Sie die Füße hoch, lassen sich die Sonne ins Gesicht scheinen und den hektischen Alltag hinter sich. Ihr Blick wandert über das Meer bunter Blüten und die gusseiserne Sonnenuhr zur Milchkanne, in die Sie Hauswurz gepflanzt haben. Eine Heugabel steckt dekorativ im Beet und am Gartenhäuschen lehnt lässig ein altes, rostiges Fahrrad, das mit Blumen dekoriert ist. So geht Entspannung im eigenen Garten!