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Tipps: Wohnung kühlen im Sommer

19. Juli 2019 / Zuhause
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Diese Tipps helfen wirklich

Draußen wird es immer wärmer? Bei vielen läuft es bei dem Gedanken daran schon schweißnass den Rücken herunter – denn nicht nur draußen kann es knackig heiß werden, auch in den eigenen vier Wänden herrscht oft Hochsommer. Besonders in Dachgeschosswohnungen und Häusern mit nach Süden gerichteten Fenstern staut sich die Hitze – deswegen zeigen wir hier wirkungsvolle Tipps und Tricks, mit denen Sie Ihre Wohnung im Sommer kühlen.

Licht raus, Luft rein: Richtig Lüften und Abdunkeln

Wer verhindern will, dass die Wohnung zur Sauna wird, sollte tagsüber die Fenster gut abdunkeln. Lassen Sie die Rollläden unten oder greifen Sie zu blickdichten Vorhängen, Jalousien oder Rollos. Besonders helle Stoffe sind gut: diese reflektieren einen Teil der durch das Fenster eindringenden Sonnenstrahlen, sodass nicht die gesamte Hitze in die Wohnung eindringt. Mit dunklen Vorhängen erreichen Sie allerdings genau das Gegenteil, denn diese absorbieren die Wärme und geben sie nach und nach an den Raum ab.

Sie sollten aber nicht nur versuchen die gnadenlosen Sonnenstrahlen fernzuhalten – auch bereits aufgeheizte Luft lässt die Temperaturen in Ihrer Wohnung ansteigen. Deshalb am besten nachts oder sehr früh morgens und abends lüften, sobald es draußen wieder etwas kühler wird. Tagsüber sollten Sie stattdessen möglichst alle Fenster und Türen geschlossen halten.

 

Zusätzliche Wärmequellen beseitigen

Die meisten elektronischen Geräte wandeln den Strom aus der Steckdose auch in Wärme um. Ob Computer, Fernseher, Leuchte oder Backofen – sie alle sind weitere Wärmequellen in der Wohnung! Achten Sie also im Sommer darauf, ungenutzte elektrische Geräte auszuschalten. So sparen Sie nicht nur Strom, sondern verhindern auch, dass sich Ihr Wohnraum zusätzlich aufheizt.

Auch wenn es noch so verlockend ist – sich für schnelle Abkühlung vor den offenen Kühlschrank zu stellen hat nur einen kurzen Effekt und verursacht Mehrkosten. Denn steht die Tür lange offen, braucht das Gerät anschließend viel Energie, um wieder auf die eingestellte Temperatur zu kühlen. Dadurch gibt der Kühlschrank mehr Wärme über die Rückseite an den Raum ab. Die Folge: der Raum heizt sich eher auf, als ab.

Einrichtungstipps für eine kühlere Wohnung

Wohnaccessoires oder Überbleibsel vom Winter können während der heißen Jahreszeit auch ruhig in den Keller wandern, sofern möglich. Ein weicher Teppich nimmt nämlich die Hitze aus der Raumluft auf und wirkt als Wärmespeicher. Parkett- oder Steinboden sowie glatte Oberflächen hingegen haben im Sommer eine kühlende Wirkung. Und natürlich fühlt es sich an nackten Füßen wunderbar erfrischend an, über den kalten Boden zu laufen. Sollten Sie es sich gerne mit Fellen auf dem Sofa gemütlich machen: Diese müssen Sie im Sommer nicht in die Truhe verbannen. Denn Felle wirken im Winter wärmend und im Sommer kühlend. Klingt paradox, aber probieren Sie es einmal aus!

Integrieren Sie während der Sommermonate zudem bestimmte Pflanzen in Ihre Einrichtung. Der Ficus Benjaminus sorgt beispielsweise durch Wasser-Verdunstung für eine Senkung der Zimmertemperatur – das ist praktisch und sieht dabei auch noch gut aus! Ganz viel Urlaubsgefühl und bessere Luft im Raum gibt es mit einer Zimmerpalme. Auch der Bogenhanf oder ein Gummibaum unterstützen ein angenehmeres Raumklima. 

 

Natürliche Luftbefeuchter: Kostest nix, bringt viel

Bei warmem Wetter holen die meisten gerne den Ventilator raus – noch effektiver wird’s jedoch mit einem Bettlaken. Dazu einfach das Laken ordentlich nass machen, auswringen, und im feuchten Zustand vor das geöffnete Fenster hängen. Beim Trocknen der Stoffes verdunstet die Feuchtigkeit und für den Wechsel von nass zu trocken wird Energie benötigt, damit sich der Aggregatzustand ändern. Diese Energie wird der Raumluft in Form von Wärme entzogen, wodurch sich der Raum abkühlt. Und nebenbei ist das Ganze auch noch um einiges stromsparender, als stundenlang den Ventilator summen zu lassen.

 

Gut Schlafen im Sommer: So trotzen Sie der Hitze

Gerade nachts, wenn Sie im Bett liegen, kann sich die Wärme in der Wohnung beinahe unerträglich anfühlen. Damit Sie trotzdem entspannt die Augen schließen können, gibt es hier noch ein paar erfrischende Tipps für die Nachtruhe.

  • Kühlende Wärmflasche: Oft ist nur der Zeitpunkt des Einschlafens das Problem, denn ist man erst mal weggenickt, stört die Hitze auch nicht mehr. Für Abkühlung sorgt eine Wärmflasche, die Sie mit kaltem Wasser befüllen. Zwischen die Oberschenkel gelegt, verteilt sich die Kälte über das Blutbahnsystem gleichmäßig im ganzen Körper.
  • Erfrischende Dusche: Zur Abkühlung vor dem Zubettgehen noch eben eiskalt duschen? Versuchen Sie es lieber mit lauwarmen Wasser. Bei zu kaltem Wasser schmeißt der Körper nämlich seine innere Heizung an um gegenzusteuern, und Ihnen wird wieder warm.
  • Die richtige Bettwäsche: Kuschelige Biber-Bettwäsche im Sommer? Keine gute Idee! Während der Sommermonate sollten Sie zu natürlich kühlenden und leichten Materialien greifen. Bettwäsche aus Leinen nimmt Feuchtigkeit auf und ist dabei atmungsaktiv. Auch Seide ist eine gute Wahl: Der Stoff fühlt sich angenehm kühl auf der Haut an.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit!

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