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Die Fenster sind geputzt, der Boden gewischt und sogar die Türen wurden einer Grundreinigung unterzogen. Nach all der Schrubberei müsste der jährliche Hausputz doch eigentlich erledigt sein. Nicht ganz, denn zum Großreinemachen gehören auch Matratzen, Bettzeug und Kissen – mindestens einmal im Jahr sollte auch das Bett gründlich inspiziert werden, denn gerade hier nisten sich Hausstaubmilben besonders gerne ein. Was dagegen hilft? Wir verraten’s!
Wo Staub ist, ist die Hausstaubmilbe nicht weit. Die gerade mal millimetergroßen Tierchen ernähren sich mit Vorliebe von Hautschüppchen, die wir jeden Tag in der eigenen Wohnung hinterlassen. Und immerhin verlieren wir bis zu zehn Gramm täglich davon, genug also, um ganze Generationen an Milben durchzufüttern. In feucht-warmen Gebieten wie unter der Bettdecke und in der Matratze fühlen die Tiere sich dabei besonders wohl. Aber auch in Teppichen, Gardinen und Stofftieren suchen sich die Parasiten ihren Platz – denn sie kommen, um zu bleiben. Ganz los wird man die kleinen Mitbewohner nicht, dennoch kann man einiges tun, um es ihnen so unbequem wie möglich in ihrem Quartier zu machen.
Die sind so klein, die tun doch nichts… stimmt, an für sich sind die winzigen Spinnentiere ungefährlich. Sie beißen nicht, springen nicht unter dem Bett hervor und verstecken sich auch nicht im Kleiderschrank. Wobei, so ganz stimmt das nicht, denn Hausstaubmilben werden besonders oft über die Kleidung übertragen und so kostenlos von A nach B transportiert. Hausstaubmilben sind also kein Indiz für einen putzfaulen Haushalt, sondern kommen schlicht und einfach überall vor.
Allerdings können ihre Ausscheidungen bei vielen Menschen zu einer Hausstauballergie führen, die dann mit Niesattacken, verstopfter Nase, geschwollenen Augen bis hin zu Atemwegsproblemen eine echte Qual und Plage wird.
Um den Parasiten auf die Pelle zu rücken, kann man selbst aktiv werden und Kammerjäger spielen:
Matratze ohne Bezug vor das offene Fenster stellen: Frischluft ist ein effektives Mittel gegen Hausstaubmilben.
Augen rot, Nase verstopft und Zuhause ist es einfach nicht mehr auszuhalten? Während Heuschnupfengeplagte meist im Frühjahr unter Allergien leiden, trifft es Hausstauballergiker oft im Herbst. Dann wird die Heizung wieder aufgedreht, die kuschelige Bettwäsche aufgezogen und die Wohnung ist muckelig warm. Durch das feuchte und sehr warme Klima vermehren sich die Milben besonders schnell.
Etwas Routine und ein paar Tipps und Tricks reichen schon aus, damit Sie Ihr Zuhause wieder (fast) ganz für sich haben!