Office Beleuchtung

24. Oktober 2017 / Tipps

Was eine gute Arbeitsplatzbeleuchtung ausmacht


Eine gute Arbeitsplatzbeleuchtung sieht nicht nur toll aus, sondern hilft Ihnen dabei fit zu bleiben und sich möglichst lange zu konzentrieren. Es ist nicht nur das qualitative Licht, sondern auch Faktoren, wie Tageslichtanteil, Schattenwürfe sowie die Art der Tätigkeit. Das passende Kunstlicht beim Arbeiten entlastet die Augen, reduziert Schatten und spendet ausreichend Licht bei diffizilen Aufgaben. Wir wollen hilfreiche Tipps geben, wie Sie einer perfekten Arbeitsbeleuchtung mit tollem Design möglichst nahekommen.

 

Licht an! Worauf es ankommt

 

Um Ihre perfekte Arbeitsbeleuchtung zu finden, müssen Sie beim Kauf auf verschiedene Dinge achten. Es gibt ein paar grundsätzliche Werte anhand derer Sie erkennen können, ob sich die Leuchte in der engeren Wahl als Schreibtischleuchte eignet.

Das abgegebene Licht einer Leuchte oder Lampe hat eine Eigenfarbe, die sogenannten „Lichtfarbe“ bzw. richtiger, die „Farbtemperatur“. Für ein konzentriertes Arbeiten und Entlastung der Augen empfehlen sich Lichtfarben im helleren Bereich, ab 4000 Kelvin aufwärts.

Doch die Farbtemperatur sagt noch nichts über die Helligkeit der Leuchte oder des Leuchtmittels aus. Der physikalisch richtige Wert hierfür wäre der Lumenwert, gemessen in lm (Lumen). Unsere Faustregel lautet: 800 lm entsprechen etwa dem Licht einer alten 60W Glühbirne.

Ein weiterer Wert, der gerne für die Berechnung der perfekten Beleuchtung am Arbeitsplatz herangezogen wird, ist der Lux-Wert. Lux bezeichnet die Intensität, mit der eine Lichtquelle auf einer Fläche auftrifft (in Abhängigkeit vom Abstand). Es ist also das Maß für die Helligkeit des Lichts an einem bestimmten Ort. Unsere Empfehlung für Sie: je diffiziler die Aufgaben, desto mehr Lux sollte Ihre Leuchte haben, mindestens jedoch 500 Lx.

 

Sorgen Sie für Tageslicht

 

Das beste Arbeitslicht ist immer noch Tageslicht. Sorgen Sie also dafür, dass möglichst viel Tageslicht auf die Arbeitsfläche fällt. Bei Schreibarbeiten und Arbeiten am PC sollte es bestenfalls von der Nicht-Schreibhandseite auf den Arbeitsplatz fallen, sodass Schattenwürfe minimiert werden.

Es wird oft auch zu Licht von vorne geraten, dass macht bei Arbeiten am Bildschirm allerdings wenig Sinn, da das Licht verständlicher Weise nicht auf der Tastatur ankommt und Sie das einfallende Tageslicht im schlechtesten Fall blenden kann. Stellen Sie auch sicher, dass Jalousien oder Gardinen da sind, um eine zu starke Sonneneinstrahlung zu verhindern. Neueste Entdeckungen von bisher weitgehend unerforschten Rezeptoren im Auge unterstützen die These, dass Tageslicht in uns u.a. die Konzentration und Leistungsbereitschaft aktiviert und wir mit Einwirkung von Tageslicht (auch tageslichtähnlichem Licht) effektiver und länger arbeiten können.

Der Mix macht´s

 

Eine passende Beleuchtung am Arbeitsplatz ist immer ein Mix aus direkter und indirekter Beleuchtung. Direkt heißt hier, die Leuchte gibt direkt Licht auf die Arbeitsfläche ab, wie z.B. eine Arbeitsplatzbeleuchtung in Form einer Schreibtischleuchte. Diese ist optimalerweise in der Höhe und Ausladung flexibel einstellbar, so kann sie individuell auf Sie und ihre Arbeitsfläche eingestellt werden. Indirekte Beleuchtung bedeutet, der Raum um die Arbeitsfläche herum wird diffus beleuchtet, um die Augen zusätzlich zu entlasten. Auch genügend Tageslicht kann das sein. Abends ist dies dann meist eine Decken, Wand- oder Stehleuchte.

Des Weiteren können eine helle, freundliche Pastellfarbe an den Wänden und möglichst reflexions-arme Möbeloberflächen, wie matte Lackierungen und gedeckte Möbelfarben die Lichtsituation positiv beeinflussen und ein entspanntes Arbeiten ermöglichen. 
Abhängig von den auszuführenden Tätigkeiten muss also eine individuelle Beleuchtung gefunden werden. Die Schreibtischleuchte steht am besten seitlich zum Arbeitsplatz. Steht natürliches Licht von einer Seite zur Verfügung, kann die Schreibtischleuchte auch vis à vis stehen.

Wenn Sie viel basteln und filigrane Arbeiten verrichten, sollte die Beleuchtungsstärke bei über 1000 lx liegen und hier ist dann auch eine ausreichende indirekte Beleuchtung wichtig, da das Auge sehr beansprucht wird. Auch in der Küche, der heimischen Werkstatt, oder dem hauseigenen Mal-Atelier sollte Wert auf eine gute Arbeitsplatzbeleuchtung gelegt werden, da diese Räume besondere Licht-Ansprüche haben und man häufig viel Zeit dort verbringt. Da bleibt uns nur zu sagen: Spot on!

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