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DuriChrei
Bilder: Dunja Sendrowski
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Duni.Cheri - all about creativity

Der Name von Dunja Sendrowskis Blog ist Programm! Zu den Themen Interior, DIY und Lifestyle teilt Duni mit ihren Followern neue Ideen, gibt Tipps und versucht, die Welt ein Stückchen zu verschönern. Wir von AmbienteDirect haben die Bloggerin getroffen und nicht nur vieles über sie selbst, sondern auch über den Style ihrer neuen Altbauwohnung erfahren.

Duni, schön, dass du Zeit hast! Machst du das Bloggen hauptberuflich?

Nein, ich bin eigentlich Webdesignerin und arbeite Vollzeit in einer Münchner Werbeagentur. Abends und am Wochenende kümmere ich mich dann um meinen Blog. Wenn ich vom Blog finanziell abhängig wäre, würde ich mir womöglich auch ein schönes Hobby kaputt machen. Der ist also Teil meiner Freizeit.

 

Interior ist deine Obsession. Wie hat sich diese entwickelt?

Das kam eigentlich erst so mit der Zeit als ich angefangen habe zu bloggen. Ich hatte bereits etliche Stile durchprobiert – ob maritim, rein skandinavisch oder der romantische Landhausstil… Und irgendwann habe ich dann meinen eigenen Stil gefunden. Mittlerweile achte ich einfach auf mein Gefühl: Wenn mein Herz pocht, sobald ich ein neues Einrichtungsstück sehe, dann ist es das richtige für mich. Seitdem ist es mir auch sehr wichtig, wie eine Wohnung aussieht.

 

 

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Ich liebe die Farbe Weiß, ganz klar! Manche würden meinen Einrichtungsstil vielleicht als zu “clean” empfinden, aber ich denke, man kann auf dieser Basis wahnsinnig gut aufbauen beziehungsweise Weiteres kombinieren. Ich sehe meine Wohnung im Grunde wie eine weiße Leinwand, die ich ständig verändern kann – so wie ich eben Lust habe. Zum Beispiel mit Beige, Rosa oder Blau.

 

Teilt dein Freund deinen Stil?

(Lacht) Das hat schon etwas länger gedauert. Und er hat mir auch schon mal klargemacht, dass von seinem damaligen Mobiliar eigentlich nichts mehr übrig ist. Mittlerweile habe ich aber das Gefühl, dass er meinen Stil auch teilt. Er bringt sogar selbst Dinge in Weiß mit und uns gefallen auch die gleichen Möbel. Es ist mir sehr wichtig, was er denkt, deswegen frage ich ihn vorher auch immer nach seiner Meinung, wenn ich neue Möbel anschaffen möchte.

Bett mit Kissen
Beistelltisch mit Hortensien in blau
Wohnzimmer Regal

Letztens hast du dir endlich deinen Traum realisiert, in einen Altbau zu ziehen. Welches deiner Möbelstücke passt denn besonders gut in die neuen Räume?

Sehr vieles auf jeden Fall! Aber ganz besonders unser Esstisch. Denn der Tisch selbst ist auch alt – der stammt aus dem 18. Jahrhundert. Wir haben ihn auf einem Trödelmarkt entdeckt. Der ist einfach wie für diese Altbauwohnung gemacht!

 

Hat sich dein Stil durch den Umzug verändert?

Ja, auf jeden Fall. Wir haben jetzt viel mehr Platz und somit auch viel mehr Möglichkeiten. Die andere Wohnung war viel kleiner, da musste ich also auch meinen Stil und meine Einrichtungswünsche einschränken. Jetzt kann ich mich viel mehr ausleben. Ich kann zum Beispiel das Büro im griechischen Stil gestalten, das Wohnzimmer in Weiß-Beige und rustikal einrichten und im Schlafzimmer etwas Rosa hinzufügen. Das ist super!

 

Was liebst du an deiner neuen Altbauwohnung besonders?

Alles! Ganz klar. Zum Beispiel die Aufteilung der Räume, die Helligkeit, diese riesigen Fenster und die hohen Decken. Der Boden – ein Traum, dieses Fischgrätparkett! Außerdem haben wir eine große Wohnküche, in der ich endlich meine Kaffee-Ecke einrichten konnte. Das ganze Haus ist toll, im Eingangsbereich ist ein ganz alter Mosaikboden und die Nachbarschaft ist auch wahnsinnig nett – wir fühlen uns wirklich pudelwohl.

Küchenplatte
Couch mit kissen
Hortensien blau

Du bezeichnest dich selbst als Perfektionistin – wie beeinflusst das deine Einrichtung?

Ich bin wohl eher eine Teilzeit-Perfektionistin. Denn im Alltag sind mir viele Dinge auch einfach egal, ich mache mir nicht allzu viele Gedanken um unnötige Kleinigkeiten und lebe so einfach und bequem wie möglich. Aber in puncto Design und Interior bin ich total pingelig! Wenn etwas nicht zusammenpasst, wird solange daran herumgeschraubt, bis ich zufrieden bin – und das dauert schon mal! Ich denke, das wird wohl ein ewiger Kampf bleiben.

 

Was magst du am skandinavischen Stil besonders?

Ich mag einfach das nordische Design. Und ich finde, die Möbel sind recht schlicht und vielseitig kombinierbar. Wie auch die Eames Chairs zum Beispiel, die gefallen mir wahnsinnig gut! Sobald ich weiß, wo ich den Stuhl in unserer neuen Wohnung hinstellen würde, hole ich mich auch einen!

 

Dass du sehr kreativ bist, beweisen auch deine Aquarellzeichnungen. Was gibt dir das Malen?

Ganz viel Entspannung und Gänsehaut. Ich kann mich dabei so richtig abschotten und ganz für mich sein. Am liebsten male ich mit Filmmusik nebenbei und einem Glas guten Wein - da fließt die Kreativität aufs Blatt! Ich habe eigentlich nur durch Ausprobieren die Aquarellkunst gelernt. Wenn man selber sieht, wie sich die Farben unter verschiedenen Umständen verhalten ist das wirklich spannend!

 

Wie würdest du als Genießerin deinen perfekten Tag beschreiben?

Das stelle ich mir so vor: Morgens mache ich mein Fenster auf, atme die frische Luft ein und genieße die völlige Ruhe. Dann mache ich mir erstmal gemütlich einen Kaffee und würde mit einer Freundin lecker brunchen gehen. Der Tag wäre dann so eine Mischung aus Fahrrad fahren und alleine durch die Stadt bummeln, bevor ich am Abend mit meinem Freund afghanisch essen gehen würde. Am liebsten ins “Lemar” – das Restaurant ist der Hammer!

 

Was ist dir in deinem Leben für die Zukunft wichtig?

Mein ökologischer Fußabdruck! Mir ist Umweltbewusstsein und auch Nachhaltigkeit total wichtig. Deshalb will ich nun auch bei der Einrichtung darauf achten, dass ich nur noch Möbel kaufe, bei denen ich weiß, dass ich sie sehr lange Zeit schön finden werde. Ich will nichts mehr wegwerfen und verschwenden. Und ich hoffe natürlich, dass meine Follower das auch gut finden werden, denn es wird ja auch irgendwie eine kleine Veränderung auf meinem Blog sein. Luxus ist auf jeden Fall erlaubt – aber eben im richtigen Maß.

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