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Ingo Peters

Homestories

Über den Fotografen

Spontan, detailverliebt und damit absolut authentisch – so präsentiert sich Mode-Fotograf Ingo Peters nicht nur bei seinen Jobs, sondern auch privat. 1968 in Wolfsburg geboren, war für den 47-Jährigen schnell klar, wohin die Reise geht: zum einen in die sonnige Mitte Deutschlands, nach Würzburg, zum anderen nach seiner Ausbildung zum Werbefotograf ins eigene Studio, das er seit 1999 gemeinsam mit seiner Frau betreibt. Die Tätigkeit umfasst dabei primär Kampagnen- und Lookbook-Shootings für renommierte Fashion-Kunden wie René Lezard,  S. Oliver, Basler, Laurèl oder Wormland, aber auch die Bereiche Architektur und Interieur finden in den Aufnahmen des Fotografen Ausdruck. Dass er seinen Beruf dabei als Berufung versteht und mit wahrer Passion betreibt, spürt man nicht nur beim Betrachten seiner Werke – auch ganz offiziell zählt Peters zu Deutschlands besten Fotografen: Seit 2010 findet sich sein Portrait im legendären Jahrbuch BLICKFANG über Deutschlands Fotografen-Elite.

 „Wir gestalten unsere Räume sehr gerne und meistens völlig spontan um. Es kann gut sein, dass Freunde am Sonntag zum Kaffee in einer roten Küche sitzen, die beim Verlassen abends dann plötzlich blau ist.“

 

 



 

INGO PETERS / LEIDENSCHAFTLICHER FOTOGRAF / 47

Wir haben den sympathischen Vater von zwei Töchtern mit Fragen bombardiert und ihm das ein oder andere Geheimnis in Sachen Home Styling entlockt!

Die Frage „Wer wohnt hier?“ kann man nicht automatisch in jedem Heim sofort beantworten. Welche Gegenstände geben Ihren Besuchern einen Hinweis auf die Bewohner Ihres Zuhauses?
Also, als erstes läuft man an einem Saab 900 Cabriolet (Baujahr 1989) vorbei, spätestens dann bellt Hugo, unser Hund. Danach läuft man 60 Stufen durch eine „gepflegte Wildnis“ bis zum Haus hoch und wird mit einem sensationellen Blick über die Stadt belohnt.

Wie würden Sie Ihren Einrichtungsstil beschreiben?
Mid Century Modern Cross Over, der Mix zwischen gebrauchtem Design und Selbstentworfenem wie Sideboards, Schiebetüren oder Küche und Mitbringseln von diversen Fotoreisen.

Kinder und Lifestyle – wie wichtig ist Ihnen ein aufgeräumtes, ordentliches Zuhause?
Ich sehe es als tägliche Herausforderung. Das Playmobil-Puppenhaus habe ich zum Beispiel selbstgebaut im Neutra-Style. Wenn es dann im Wintergarten rumsteht, passt es zum Rest und sieht auch noch cool dabei aus.

Mut zur Farbe... okay oder lieber zurückhaltend schlicht und clean?
Gerne auch mal kräftiger oder alle zwei Jahre wechseln. Eins unserer Kinderzimmer wird gerade kräftig in weiße Farbe getaucht, aber komplett, inklusive Bett, Bilder, Schränke... Nur das relativ neue Klavier wird wohl leider schwarz bleiben.

Sie leben und arbeiten in Würzburg. Was macht diese Stadt in Ihren Augen besonders lebenswert?
Das schöne Wetter! Die Menschen hier sind sehr gesellig und genießen das Wetter, sobald die Sonne rauskommt, sind die schönen Plätze am Main schnell belegt.
Außerdem: Die Lage unseres Hauses, zwischen den Weinbergen auf der einen Seite und der anderen Seite der Innenstadt. All das in der Mitte von Deutschland, mit der Nähe zu vielen meiner Kunden.

Was ist Ihrer Meinung nach der Unterschied zwischen Wohnen und Leben?
Da sollte meiner Meinung nach kein Unterschied bestehen. Die Dinge zum Wohnen sollen das Leben verschönern und erleichtern.

So kurz vor Weihnachten müssen wir fragen: Wie viel Kitsch ist bei der Deko erlaubt?
Ein bisschen und dann richtig platziert darf schon sein! Die Lampe in Form eines großen Fliegenpilzes macht außerdem ein angenehmes Licht.

Ihr schlimmster Fehlkauf in Sachen Interieur?
Da muss ich passen, den gibt es nicht.

Ihr liebstes Möbelstück ist...
Das sind einige. Das Stringregal, der Eames Chair, der Bubble Chair, der Diamond Chair in Alt und Verrostet...


Wenn Sie in einen Design-Klassiker investieren würden, wäre das...
Auf jeden Fall in etwas von Eames! Und gerne auch gebraucht mit ein bisschen Patina.

Als Fashion- und Porträt-Fotograf achten Sie auf Schönheit und Ästhetik. Wie nah sind sich Ihrer Meinung nach Mode und Einrichtung?
Meiner Meinung nach sehr nah. Ich bringe sie in meinen Bildern auch häufig zusammen, um mehr Emotionalität zu bekommen und bestimmte Themen subtil zu unterstreichen. Ein kurzer Rock in einem architektonischen, reduzierten Umfeld kann anders wirken, als in einer Eisdiele fotografiert.
Auch gibt es immer wieder Themen, die in der Mode starten, und später auch auf Kissen, Stoffen... zu finden sind.

Haben Sie einen Tipp, den Sie selbst beim Einrichten immer wieder beherzigen?
Weniger ist mehr!

Ihr absolutes Einrichtungs-No-Go ist...
Billige Nachahmungen. Lieber länger darauf sparen!

Wie viel Natur (sowohl die Materialien als auch die Umgebung betreffend) brauchen Sie, um sich wohl zu fühlen?
Pflanzen im Garten, frische Blumen auf dem Tisch, Holzboden und Möbel aus Holz... Das ist schon wichtig für mich.

Einrichten auf wenigen Quadratmetern – Ihr ultimativer Geheimtipp ist...
Mein Tipp bei kleinen Räumen sind unauffällige Wandschränke.

Stichwort Fotografie: Was hängt bei Ihnen an der Wand? Und was auf keinen Fall?
Nur eigenes und Kindergemälde.

Welche Trends kommen Ihrer Meinung nach in puncto Wohnen auf uns zu?
Ich glaube, der Mix aus DIY (Do-It-Yourself) und Design-Möbeln wird sich weiterhin verstärken.

Ihr Last-Minute-Shopping-Geheimnis für ein großartiges Weihnachtsgeschenk ist...
... wird hier nicht verraten!

Mit welchem Gastgeschenk kann Ihnen ihr Besucher eine große Freude machen?
Da fällt mir vieles ein: ein schönes Wohnbuch, skandinavisches Design, auch ausgefallene Gewürze... Eine befreundete Stewardess bringt uns immer wieder kleine besondere Dinge von Märkten aus aller Welt mit.

Vervollständigen Sie bitte den folgenden Satz: Mein Zuhause bedeutet für mich:
Loslassen, zur Ruhe kommen, Erholung.

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Wohnen wie Ingo Peters

Für den Wohn-Look von Ingo Peters gibt es nicht das eine, ultimative Geheimrezept zum Nachstylen. Wie wir wissen, verändert der Modefotograf zu oft und zu gerne sein Umfeld und schreckt auch vor spontanen Wandmalereien nicht zurück. Dennoch hat er uns im Interview einige Details verraten, die ihm beim Einrichten wichtig sind. Natürliche Materialien zum Beispiel, Kitsch und Deko in sparsamer, aber wirkungsvoller Dosierung und natürlich Design-Klassiker, die immer funktionieren. In unserer Bildergalerie finden Sie Klassiker und mehr, denen der Fotograf aus Würzburg bereits nicht widerstehen konnte!

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