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20 Jahre AmbienteDirect

8. Mai 2018 / Firmennews
Lenbachpalais
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Pionierarbeit

Happy Birthday to us! Zum zwanzigjährigen Jubiläum von AmbienteDirect haben wir uns an den Mann gewandt, der das Unternehmen so gut kennt, wie kein anderer – AmbienteDirect-Geschäftsführer Sven Stubenrauch:

AmbienteDirect gibt es nun seit 20 Jahren! Wie kam es zu diesem Konzept, das bereits seit Anfang die Bereiche Online und Offline miteinander verbunden hat?

Die Idee war Mitte der 90er Jahre zunächst, Bücher und CDs online zu vertreiben – da war das Thema Online ja noch relativ frisch. Aber da hätten wir als Start-up keine Chance gehabt. Durch meine persönliche hohe Affinität zum Thema Architektur und Design kamen wir schließlich auf die nächstliegenden global gültigen Produkte, nämlich alles aus dem Design-Bereich wie Accessoires von Alessi zum Beispiel, also Design, das jeder weltweit kaufen möchte. Der erste Shop ist 1997 in den USA live gegangen, Anfang 1998 dann in Deutschland, somit waren wir wirklich einer der ersten, die online Möbel, Interior-Accessoires und vor allem Leuchten verkauft haben.

 

Welche Schwierigkeiten lagen auf dem Weg als einer der ersten Online-Händler in diesem Segment?

Die ersten fünf Jahre ist leider erst mal nur wenig passiert, weil es ja auch noch kein richtiges Online-Marketing gab, insofern war es schwierig, vom Kunden gefunden zu werden und das eigene Angebot zu bewerben. Außerdem war es eine sehr große Herausforderung, die Ressentiments vieler möglichen Kunden zu überwinden, teure Produkte online zu kaufen. Und auch die Zahlungsmethoden waren für viele damals noch vermeintlich unseriös, es gab ja nur die Möglichkeiten Vorkasse oder Kreditkarte. On top kam noch den Gegenwind der Händler dazu, die sich natürlich plötzlich von dem digitalen Vertriebsweg bedroht gefühlt haben. Ähnlich übrigens auch die Hersteller, die uns die Ware nicht geben wollten, weil sie nicht glauben wollten, dass Möbel online gekauft werden könnten. Da mussten wir die Ware teilweise über Zwischenhändler einkaufen. Ab etwa 2005 wurde es einfacher, alle Partner und auch die Kunden davon zu überzeugen, dass wir das Thema verstehen, die Marken, das Design – und vor allem, dass wir die Produkte lieben und sie den Menschen einfach zugänglich machen wollen.

 

Was unterscheidet AmbienteDirect von anderen Anbietern, die mit einem ähnlichen Konzept nachgezogen sind?

Unser USP sind die schnelle Lieferbarkeit und hohe Verfügbarkeit. Aber vor allem betrachten wir uns als Pioniere auf diesem Gebiet, die den Weg auch für andere Anbieter geebnet haben. Wir haben quasi bewiesen, dass dieser neue Vertriebsweg ein guter war und ist, mit hohen Wachstumsraten und vielen Vorteilen für den Endverbraucher. Und auch wenn es heute viele Nachahmer und Nachfolger gibt, ist einer unserer größten Vorteile sicher, dass wir uns als „Möbler“ verstehen, also als Spezialisten in dem Gebiet, mit extrem viel Know-how. Außerdem bieten wir unseren Kunden eine Produktpalette, die entfernt von „me too“ ist, sondern vielmehr nachhaltige und einzigartige Designs von renommierten Designern und mit einem nachhaltigen Konzept im Rücken.

 

Drei Stühle aus Samt
AD20 3er Kachel
Sven Stubenrauch Portrait

Nach welchen Kriterien wurden und werden Designer und Unternehmen ausgesucht, mit denen AmbienteDirect zusammenarbeitet?

Wie gesagt, wir setzen auf nachhaltige Produkte, die in Zusammenarbeit mit renommierten Designern entstanden sind. Deswegen nehmen wir auch nicht alle auf, sondern kuratieren sehr stark. Wichtig ist uns, dass wir das Original anbieten und nicht ähnliche Produkte eines Originals. Dabei konzentrieren wir uns aber nicht nur auf Bestseller, sondern bilden die Breite einer Marke in unserem Portfolio ab.

 

Wie gewährleistet AmbienteDirect ein Angebot von echten Design-Produkten bei maximaler Verfügbarkeit?

Die Verfügbarkeit ist ein sehr wichtiges Thema und sicher einer unserer größten USPs für den Enderbraucher. Deshalb versuchen wir mit unserem Logistikzentrum, so viel wie möglich aus dem Angebot einzulagern beziehungsweise vorrätig zu haben. Indem wir über verschiedene Algorithmen und auch unser Netzwerk auf Partner- und Medienseite erfahren, was der Kunde sucht, können wir natürlich auch ganz anders agieren und den Needs des Kunden zuvorkommen. Wichtig ist uns, dass wir eben nicht nur verkaufen, sondern kuratieren.

 

Seit diesem Jahr gibt es den neuen Retail Store in der Münchner Innenstadt. Inwieweit unterscheidet sich das Kaufverhalten zwischen Online- und Offline-Käufern?

Da gibt es tatsächlich schon große Unterschiede. Das kann man nicht generalisieren, aber grundsätzlich gibt es schon Produkte, die online besser gehen als offline und umgekehrt. Natürlich ist das auch immer eine Frage des Preises beziehungsweise des Wertes. Je mehr ich für ein Produkt bezahle, desto wahrscheinlicher ist es, dass ich es vorher live, also im Laden ansehen und fühlen möchte.

Wie kommt es, dass immer mehr Menschen auch bei großen Möbelstücken auf Online-Einkauf setzen?

Das liegt sicher in der Gesamtentwicklung und dem zunehmendem Vertrauen, das Kunden einem Anbieter entgegenbringen. Das ist dann eine Art „Learning Curve“ – bei guten Erfahrungen wird man zunehmend aktiver im Netz und tätigt mehr Käufe. Und wenn man von einem Original ausgehen kann, was bei uns immer der Fall ist.

 

Was ist das Besondere am neuen Retail-Store?

Der AmbienteDirect Retail Store ist ein Mekka an Inspiration, ein Hotspot für Wohn-Accessoires. Maximale Produktwelten an einem Ort quasi. Mit vielen Retail 2.0-Elementen.

 

Inwieweit gibt es nun noch stärkere Synergien zwischen Online- und Offline?

Klick and collect, klick and reserve, 24/7 – das ist das, was der Kunde will und was wir ihm geben können. Der Kunde kann bei uns alles auf allen Wegen entdecken, und uns ist es egal, ob er Online oder Retail kauft. Wenn er es live anschauen will, kann er das im Retail Shop machen und sich dort von einem Ansprechpartner auch beraten lassen. Bestellt wird online, offline, am Telefon... Wir versuchen, optimal mit den Bedürfnissen des Kunden zu matchen.

 

Gibt es noch Visionen, die ihr mit AmbienteDirect in naher Zukunft umsetzen wollt?

Meine Vision wäre, dass wir alle relevanten Design-Marken, die wir noch nicht haben, in unser Portfolio aufnehmen können. Und damit den USP der Verfügbarkeit für alle zugänglich zu machen. Außerdem sehe ich im Retail Store in der Münchner Innenstadt eine Art Vorreiter für weitere Stores nach dem gleichen Konzept.

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