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Minimalistisch einrichten

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Bewusst reduziert einrichten

Klare Linien, ausgewählte schlichte Möbel und reduzierte Accessoires – Wenn Sie puristisch wohnen möchten, sollten Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren. Nicht umsonst sprechen viele im Zusammenhang mit minimalistischer Einrichtung von der Kunst des Weglassens. Was gibt es bei diesem Stil zu beachten? Wie können Sie ihn umsetzen? Und geht das auch mit Kindern? Antworten auf diese Fragen und interessante Einrichtungsideen finden Sie in diesem Artikel.

Mut zur Lücke – was es bedeutet, minimalistisch einzurichten

Das Motto „weniger ist mehr“ kann in vielen Bereichen Anwendung finden. So auch in den eigenen vier Wänden. Es kann durchaus befreiend für die Seele sein, wenn in der Wohnung nur noch das Wesentliche steht. Sie möchten Ihr Zuhause minimalistisch gestalten? Dann entfernen Sie alle Ausstattungsgegenstände, die im Weg sind, die Sie nicht benutzen oder die Sie nicht wirklich brauchen. Dieser Einrichtungsstil bezeichnet allerdings mehr als die bloße Reduzierung des Inventars. Minimalismus ist vielmehr eine wahre Lebensphilosophie. Schließlich verringern Sie nicht nur Ihre Besitztümer. Wer Überflüssiges entsorgt, besinnt sich auf das Wesentliche und lernt, ausgewählte Gegenstände zu schätzen. Das eigene Hab und Gut wird umso wertvoller.

 

Was sind die Grundprinzipien der minimalistischen Einrichtung?

 

  • Bewusste Leere
  • Funktionalität
  • Gemütlichkeit

 

Das hat in vielerlei Hinsicht positive Effekte. Welche Vorteile hat Minimalismus in Ihren vier Wänden?

 

  • Räume erscheinen optisch etwas größer.
  • Puristisch eingerichtete Zimmer können Stress vorbeugen.
  • Unnötige Dinge zu entsorgen, kann befreiend wirken.
  • Weniger Deko bedeutet auch, dass sich der Aufwand fürs Putzen reduziert. Schließlich müssen Sie beispielsweise nur die   Oberflächen abwischen.
  • Stilvolle Möbel kommen gut zur Geltung.

 

Minimalistisch einrichten und puristisch wohnen – so geht's

 

Raumgröße: Minimalistische Einrichtung ist unabhängig von der Zimmergröße möglich. Kleine Räume wirken dadurch größer und weitläufiger. In großen Zimmern oder offenen Wohnräumen können Sie ausgefallene Möbel wunderbar in Szene setzen. Richten Sie den Raum mit wenigen großen Elementen, statt mit vielen kleinen ein.

 

Möbel: Wenn diese zum Einrichtungsstil passen sollen, wählen Sie am besten Modelle mit klaren Linien. Zum Beispiel:

  • Schmale Couches mit verlängerten Stahlfüßen
  • Runde Hochglanz-Sofatische mit schlanken Beinen
  • Schnörkellose Küchen-Fronten mit unsichtbaren Griffen

Verzichten Sie dagegen auf wuchtige Tische und auffällige Elemente wie Plüsch-Polster oder aufgeregte Muster. Ziel ist, dass die schlichten Möbel in Kombination mit den Gegebenheiten des Raumes zu einem puristischen Gesamtkunstwerk verschmelzen.

 

Boden und Oberflächen: Ob Fliesen, Holz oder Parkett – der Boden sollte nach Möglichkeit frei bleiben. Wenn Sie Wert auf einen Teppich legen, wählen Sie ein Modell in modernem Design und in hellen Farben. Die Oberflächen sollten Sie im Sinne der minimalistischen Einrichtung ebenfalls leer lassen. Das macht den Raum besonders ruhig und wohnlich.

 

Farben: Ideal sind helle Töne wie Weiß, Creme und Beige. Ein Sofa in zartem Grau sieht stilvoll und elegant aus. Dazu passen Holz-Optik und Pastelltöne. Die Farbgestaltung können Sie mit ausgewählten Kissen oder Dekorationen in knalligeren Nuancen abrunden.

 

Dekoration: Dass weniger mehr ist, gilt hier besonders. Natürlich müssen Sie nicht auf Dekoration verzichten. Trotzdem braucht es vielleicht ein wenig Mut, Oberflächen frei zu lassen. Bilder, Poster und anderen Schmuck für die Wände verwenden Sie ebenfalls nur in Maßen. Der Vorteil ist, dass extravagante Vasen, Leuchten und weitere Deko-Objekte ihre Ausstrahlung hervorragend entfalten können. Um diesem Stil gerecht zu werden, können Sie sich Accessoires mit einer praktischen Funktion aussuchen. Wie wäre es beispielsweise mit einer großen Uhr?

Einige minimalistische Einrichtungsideen

Sie möchten ein oder mehrere Zimmer minimalistisch gestalten? Das ist die beste Gelegenheit, um ein wenig auszumisten. Oft sammeln sich im Laufe der Zeit viele Gegenstände, Dekorationen, Kleidungsstücke und Möbel an, die Sie nicht mehr benötigen. Möglicherweise haben Sie diese schon eine ganze Weile nicht mehr in der Hand gehabt. Dann schaffen Sie jetzt Platz. Nicht für Neues, sondern für das „Nichts“. Wie können Sie dieses Prinzip der minimalistischen Einrichtung zu Hause umsetzen?

 

  1. Technik integrieren: Kabel und Stecker sollten nicht frei herumliegen. Sonst wirkt der Raum schnell unordentlich. Ein Fernsehgerät können Sie zum Beispiel in einem Einbauregal platzieren, sodass die Kabel im Korpus verschwinden.
  2. Den funktionalen Aspekt beachten: Anstatt einer dekorativen Lampe mit geringer Beleuchtungsstärke können Sie sich für dimmbare Leuchten entscheiden. Diese passen Sie der jeweiligen Situation ganz nfach an. Ein Einbauregal bietet viel Stauraum, spart dabei Platz und ergänzt den puristischen Charakter des Raumes ideal.
  3. Für Gemütlichkeit sorgen: Trotz der puristischen Einrichtung möchten Sie nicht auf Wärme und Heimeligkeit verzichten? Minimalismus schließt das keinesfalls aus. Naturmaterialien wie rustikales Holz passen sehr gut zu weißem Interieur. Als Deckplatte von Kommoden beispielsweise sorgt es in einer minimalistischen Wohnung für einen zusätzlichen Gemütlichkeitsfaktor.

 

Tipp: Wie gehen Sie mit vorhandenen Deko-Objekten oder Möbeln um? Schließlich möchten Sie Beistelltische, Vasen oder Ähnliches bestimmt nicht komplett entsorgen. Übrige Einrichtungsgegenstände können Sie verkaufen, verschenken oder einlagern. Von Zeit zu Zeit tauschen Sie dann den Teppich aus oder ersetzen ein Accessoire gezielt mit einem anderen. So erhalten Sie den Minimalismus und können Ihr Inventar trotzdem noch verwenden.

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