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Pop-Up-Holzhütten

Architektur
Magazin PopUp Huette
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Linda Bergroth

Rund um den Place Saint-Michel pulsiert das Pariser Leben: Die Straßencafés sind bis spät in die Nacht offen, Studenten pilgern zur Uni, Touristen in den Jardin du Luxembourg und zur Rushhour drängen sich Taxis über die breiten Boulevards. Jetzt kann man diesem städtischen Gewusel mit einem Schritt entkommen: Im Institut Finlandais stehen für hundert Tage sechs simple, hölzerne Hütten: „Koti Sleepover“ heißen diese Hideaways im Herzen von Paris, die man rund drei Monate über Airbnb mieten kann.

Leben auf Finnisch

„In Finnland gehört eine Holzhütte in der Natur zum Leben dazu“ erklärt die finnische Designerin Linda Bergroth, die Wahl-Pariserin ist und das „Koti“-Projekt leitet („koti“ heißt auf finnisch „das Zuhause“). „Sich in die Natur und eine simple Hütte zurückziehen, die oft sogar noch nicht mal fließend Wasser hat, hilft uns Finnen dem Alltagstress zu entkommen und sich mit sich selbst, mit der Familie und Freunden wieder zu verbinden.“ Was in Finnlands waldreicher Weite oft ein spartanisches Erlebnis ist, ist in den Pariser Pop-Up-Hütten ein auf den urbanen Nomaden abgestimmtes Konzept: Die Hütten sind rund um eine Terrasse errichtet, auf der man gemeinsam mit den anderen Gästen frühstücken oder zusammensitzen kann. Durch Scheunentorähnliche Schiebetüren tritt man ein in seine minimal eingerichtete Einraum-Hütte, durch deren lamellenartigen Holzwände sanft das Tageslicht schimmert. Es riecht nach frischem Holz und die Geräusche der Stadt erscheinen hier drinnen weit weg und wie gefiltert.

Ausgestattet sind die Hütten mit dem Besten, was Finnland in Sachen Design aktuell zu bieten hat: Schlichte Holzmöbel aus der Traditionsmanufaktur Nikari, traditionell gewebte Bettwäsche, Bademäntel und Slipper von Lapuan Kankurit, eine Tischleuchte von Innulux, die natürliches Tageslicht imitiert… „Die großen, finnischen Designmarken wie Marimekko, Iittala oder Artek sind bekannt“ sagt Linda Bergroth. „Aber Finnland hat noch mehr zu bieten! Junge Produktdesigner streben beispielweise verstärkt danach, unser Alltagsleben zu verbessern.“ Und verbessern heißt für die Finnen: Mehr Gefühl ins Wohnen zu bringen. Der Tastsinn wird mit unbehandelten Leinenstoffen, Wolle, Baumwolle und sägerauem Holz gekitzelt. Die feine Nase kann frisches Pinienholz erschnuppern.

Das Auge darf sich in den „Koti“-Hütten auch ausruhen, kaum Muster, kaum Farben stören die Ruhe. Nur hier und da ein Farbsplash — fröhliches Gelb, ein träumerischer Hauch Rosa, frisches Ostseeblau… — denn so viel Wert die Finnen auch auf Natürlichkeit legen, sie sind auch ein sehr buntes, ausgelassenes Volk. Morgens kann man Müsli mit norwegischen Waldbeeren aus matt glasierten Keramikschalen von Nathalie Lahdemaki essen. Die Pop-Up-Hütten sind dabei nicht die ersten Hütten, die Linda Bergroth designed hat: 2010 entwickelte sie gemeinsam mit der Architektin Ville Hara ein Gartenhaus, in dem man eine Nacht unter freiem Himmel genießen kann. Das Gartenhaus „Garden Shed", aus Kiefernholz und Sicherheitsglas gefertigt, bietet allen Naturverbundenen diese einzigartige Möglichkeit.

Das finnische Leben erscheint einem weit weg von seinem gewohnten Kontext, mitten in der französischen Hauptstadt, besonders pur und klar. Eine Nacht in der Holzhütte weckt die Sehnsucht danach, den Produkten und ihren angeteaserten Geschichten zu folgen — und sei es bis hoch in den tief verschneiten Norden Finnlands. Das ist Völkerverständigung “at its best“…

Wohzimmer in hellen Farben
Vase mit Blumen
Geschirr
Glasshaus am See
Beistelltisch mit Dekoration
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