Endlich ordentlich! Zuhause sinnvoll aufräumen

Zu Hause Ordnung schaffen und langfristig halten

Pünktlich zum Jahresbeginn sind sie wieder da: Die gut gemeinten Vorsätze. Darunter auch der beliebte Klassiker „aufräumen“. Nie war der Wunsch nach Ordnung größer als heute. Denn nicht nur auf dem Wohnungsmarkt ist es derzeit eng, sondern ebenfalls innerhalb der eigenen vier Wände. Grund: Unsere heutige Konsumgesellschaft kennt schon lange keine Grenzen mehr. Und so sammelt sich immer mehr an, was wir eigentlich nicht benötigen. Wie Sie Ihre Energie beim Ausmisten effizient nutzen, erfahren Sie hier!

 

Warum Aufräumen auch der Seele guttut

Ordnung ist das halbe Leben: Entspricht diese Redewendung auch der Wahrheit? Tatsächlich sorgt Ordnung in der Wohnung häufig auch für mehr Klarheit im Kopf. Wenn Ihr Schreibtisch überquillt vor Papierkram und die vielen To-do-Listen Sie vorwurfsvoll daran erinnern, mal wieder nicht alles geschafft zu haben, sollten Sie sich Gedanken über ein individuelles Ordnungssystem machen. Dieses gibt Ihnen Halt und sorgt für Orientierung – und genau die braucht der Mensch in seinem Lebensumfeld. Vor allem, wenn das neue Jahr nicht mit Altlasten begonnen werden soll. Sobald Sie anfangen, außen etwas zu verändern, wird sich auch im Inneren etwas tun. Also fangen Sie am besten direkt damit an, Ordnung zu schaffen!

 

Alles muss raus!

Bevor Sie Ihren Neujahrsvorsatz „Aufräumen“ in Angriff nehmen können, ist Ausmisten angesagt. Bewährt hat sich hier das 3-Kisten-System. Dazu stellen Sie drei Kartons bereit und beschriften diese folgendermaßen:

1. Weggeben

2. Behalten

3. Später entscheiden

 

Stapel Nummer zwei, "Behalten", sollte idealerweise möglichst klein gehalten werden und ist nur den Dingen vorbehalten, die Sie unbedingt benötigen oder die einen hohen sentimentalen Wert für Sie besitzen. Nehmen Sie dazu jeden Gegenstand einzeln in die Hand und schauen Sie, ob eine Verbindung dazu besteht. Wenn nicht, dann ab in die Tonne damit! Sie werden sehen, Loslassen fühlt sich überraschend befreiend an.

Ordnung schaffen mit System

Allerdings lässt sich nicht jedes Ordnungssystem pauschal auf jeden Lebensstil anwenden. Dennoch können Sie das Chaos mit einigen Tipps erfolgreich in den Griff bekommen.

Hängeregister für die Post: Sortieren Sie Ihre Dokumente in Kategorien wie „erledigt“ und „noch zu erledigen“. Hier ordnen Sie Briefe, die sich im Laufe der Woche ansammeln, ein. Wenn sich das „erledigt“-Fach allmählich füllt, sortieren Sie die Post in passende Aktenordner ein. Aber nur die Papiere, die Sie tatsächlich noch aufheben müssen. Flyer und Veranstaltungsmitteilungen gehören nicht dazu!

Aufbewahrungsboxen: Ob für loses Spielzeug im Kinderzimmer, für Schrauben und Nägel im Keller oder für Ihren Schmuck im Badezimmer. Mit übersichtlichen Aufbewahrungsboxen schaffen Sie Ordnung und behalten den Überblick über sämtliche Kleinteile.

Funktionsmöbel: Maßgefertigte oder modulare Möbelsysteme helfen dabei, Schuhe, Dekoration und Kleidung ordentlich und platzsparend zu verstauen. Vielseitig einsetzbare Systemmöbel wie Regale, Schuhschränke oder Betten mit Stauraum werden von verschiedenen Markenlabels wie String produziert.

 

Neues Jahr – neuer Wohnstil

Beim Stichwort Minimalismus denken Sie an karge Räume ohne jede Persönlichkeit? Falsch gedacht! Denn der Begriff meint schlicht: Weniger ist mehr. In Bezug auf minimalistisches Wohnen und Einrichten bedeutet das, weniger materieller Besitz, der Ihre Räume füllt und unnötig Platz raubt. Schaffen Sie Ordnung und beschränken Sie sich auf das Nötigste. Auch bei der Farbwahl gilt: Lieber auf wenige Farben mit beruhigender Wirkung setzen als auf einen knallbunten Mix. Schränken Sie sich auch bei Ihrer Dekoration ein und folgen Sie dem Prinzip: Klasse statt Masse! Mit ausgewählten Elementen wie einem eleganten Kerzenständer von Audo oder einer dezenten Blumenvase auf der Fensterbank setzen Sie stilvolle Akzente. Für eine behagliche Atmosphäre sorgen kuschelige Tagesdecken und Plaids sowie einige Kissen.

 

Chaos langfristig vermeiden

Sie kennen das Szenario sicherlich: Nur wenige Wochen nach dem Ausmisten ist die schöne Ordnung passé. Damit Ihnen das nicht passiert, sollten Sie bei jedem Ausmisten nach Plan und mit einer Checkliste vorgehen:

  • Entwickeln Sie eine persönliche Aufräum-Routine und legen Sie bestimmte Tage fest, an denen Sie gezielt Ordnung schaffen.
  • Halten Sie horizontale Flächen und Fußböden frei. Dadurch wirkt der Raum sofort größer und ordentlicher.
  • Gehen Sie nicht alles auf einmal an, sondern arbeiten Sie sich Schublade für Schublade vor.
  • Versuchen Sie in Zukunft bedachter einzukaufen.
  • Belohnen Sie sich nach getaner Arbeit und motivieren Sie sich auch für zukünftige Aufräumaktionen.

 

Sie wollen noch mehr übers Aufräumen und Ordnen wissen? Hier erklären wir die Aufräummethode nach Marie Kondo und hier erklären wir den neuen Trend "Death Cleaning" – minimalistischer geht es nicht.

 

Wir wünschen viel Freude!